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Seit Loriot wissen wir, dass Herren im Bad den Augenblick
selbst bestimmen möchten, in dem die Ente zu Wasser gelassen
wird. Er lehrt uns auch, dass das Teilen eines Kosakenzipfels
in zwei absolut gleichgroße Hälften besondere charakterliche
Zuverlässigkeit erfordert. Und schließlich haben
wir Dank Loriot begriffen, dass die Frage „Schmeckt
’s?“ nicht unbedingt für gute Tischmanieren
steht; sie kann ebenso bedeuten, dass man uns einfach nur
ins Essen quatscht.
Egal, ob Kalbshaxe Florida im Restaurant, Müller-Lüdenscheid
in der Wanne oder Hollera Di Dudl Dö in der Jodelschule
– Loriot ist in aller Munde. Mehr noch, Loriot ist Kult.
Und wer einfach nicht genug von ihm bekommen kann, der kommt
zu Lohengrin. Dort springt Loriot von der Mattscheibe auf
die Bühne. Abend für Abend. Hautnah und zum Anfassen. |
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